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    "title": "Mein Leben, das Chaos &amp; ich.",
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            "title": "Liebe Oma",
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            "content_html": "<p>wir sahen uns das letzte Mal im September 2018. Im Seniorenheim von der AWO in Waldbrühl. Ich war so richtig nervös und aufgeregt dich wiederzusehen, denn seit 2015 haben sich unsere Wege getrennt. Du hast noch in meiner alten Heimat gewohnt und ich bereits schon im Erzgebirge. 2014 und 2015 waren nicht deine Jahre. Erst der Tod deiner Tochter bzw meiner Mutter und dann 2015 noch deinen schweren Schlaganfall. Auch Opa muss es sehr erwischt haben, denn er litt an Magenkrebs, der Krebs war wohl schon so weit fortgeschritten, dass der komplette Magen entfernt werden musste. </p>\n<p>Als mein Mann und ich dich im Seniorenheim wiedergefunden haben, warst du immer noch die feine Dame, wie damals. Du dachtest, dass ich eine gute Verbindung zu deinem Sohn bzw meinem Onkel gehabt hätte. Leider nein, er hat mir jegliche Kontaktmöglichkeit zu dir verwehrt. Er sagte mir nicht wo du warst, ich musste das von meinem ehemaligen Nachbarn erfahren. Auch die Pfleger haben nie was von mir gehört und musste mich erst einmal ausweisen, dass ich auch wirklich deine Enkelin bin und haben mich nach den Hintergründen gefragt und waren sehr erstaunt. </p>\n<figure class=\"post__image\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://diechaoseule.de/media/posts/50/IMG_20180910_135308.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"446\"></figure>\n<p>Du hast viel durchmachen müssen, hast deine Schwestern verloren, die eine am Alkohol - wie bei Mama und bei der anderen hast du sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Und dann paar Jahre später findest du auch noch Mama. </p>\n<p>Wie du immer versucht hast, die Familie zusammenzuhalten in Form von irgendwelchen Gartenfeten aber im Grunde waren wir alle schon tief zerstritten.<br>Es hat nur einen Grund gefehlt, den Streit nun offen zu tragen und der Grund war anscheinend das Ableben meiner Mutter. </p>\n<p>Und heute, weiß ich nicht einmal ob ihr noch lebt. Ich weiß nur noch, dass ihr im Seniorenheim sehr \"dement\" und zerstreut wart. Aber gerade dir liebe Oma, wünsche ich, dass du endlich deine Ruhe gefunden hast. Wir telefonierten noch hin und wieder, 2020 habe ich dir sogar erzählt, dass du erneut Uroma wurdest, aber da hast du mir schon nicht mehr geglaubt, dass ich je schwanger war. Nicht einmal mehr, dass ich zu diesem Zeitpunkt verheiratet war. Das alles hast du vergessen. Vielleicht auch besser so, dann hattest du wenigstens keine Sorgen mehr. Irgendwann sehe ich ich wieder. <br>Mit Mama zusammen. 🥺</p>\n<p>Oma, manchmal habe ich mir gewünscht, du wärst meine Mama gewesen. 💔<br><br></p>",
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            "title": "Als ich den Kontakt abbrach..",
            "summary": "\"Wie konntest du es nur deiner Mutter antun?\" sagte meine Oma in einem sehr strengen und bösen Ton mir am&hellip;",
            "content_html": "<p>\"Wie konntest du es nur deiner Mutter antun?\" sagte meine Oma in einem sehr strengen und bösen Ton mir am Telefon. \"Sie hat doch alles für dich gemacht..\" ging es weiter. <br><br>Nein, Oma. Sie hat eben nicht alles gemacht. Sie hat es suggeriert, aber in der Realität sah das anders aus. Ich bin wochenlang ohne jegliche Mahlzeit in die Schule gegangen, hatte Hunger und hatte auch kein Geld um mir was am Kiosk oder am Bäcker was zu kaufen. Getrunken habe ich meist in der Mädchentoilette vom Wasserhahn. Mama war auch tagelang nicht Zuhause sondern beim Nachbarn zwei Etagen höher und ich war völlig unbeaufsichtigt und wohlbemerkt, da war ich noch minderjährig. ☝🏻<br><br>Mittagessen und/oder Abendessen haben auch so gut wie nie stattgefunden, weil sie entweder nicht da war oder zu betrunken um etwas vorzubereiten. <br>Stattdessen wurde ich mit abwertenden Kommentaren abgefertigt oder direkt beleidigt. <br>Ich hörte sie Mal am Telefon reden: \"Hätte ich die nicht bekommen, da hätte ich auch meine Karriere weitermachen können.\" Oder hat es mir direkt ins Gesicht gesagt, dass sie mich am liebsten abgetrieben hätte, da ich ja eine Fehlentscheidung war. Mit 13 Jahren war ich teilweise schon soweit, dass ich mein Testament geschrieben habe, anschließend ihr das auf den Tisch gelegt habe und war gerade dabei, mir die Hand auf zuschneiden. Sie erwischte mich dabei und es gab natürlich großen Ärger und wurde wieder klein gemacht. Das sie eigentlich der Grund war, habe ich ihr nie erzählt - aus Scham. <br><br>Dann gab es eine Situation, die werde ich im Leben nicht vergessen. Ich habe mir IMMER geschworen, werde ich ihr gegenüber handgreiflich, verschwinde ich. SPOILER: Es passierte.<br>Ich war da gerade 19 Jahre alt und sie hat mich so zutiefst provoziert, dass ich nicht mehr konnte. Dreimal hatte ich sie gewarnt mit den Worten: \"Komm nicht näher, bitte. Es reicht.\" Und sie hörte nicht auf. Sie drohte mir mit dem Tod: \"Wenn ich dich schlage, erholst du dich nie mehr davon, dann bist du tot!\" und da habe ich sie geschubst. So stark geschubst, dass sie hinfiel. Sowohl sie als auch ich waren erschrocken und ab da war mir klar, dass das nicht mehr so weitergehen kann, ich wusste, dass ich noch mehr Wut in mir trug und das diese irgendwann raus will. Also packte ich meine Sachen und zog zu meinem damaligen Freund. <br><br>Ich wohnte eine Stadt weiter und dachte, durch die Entfernung, dass das sich wieder legen würde, sodass man wieder einen gemeinsamen Zugang zueinander findet, aber dem war nicht so. Ich hatte gemerkt, dass die Spannung immer noch in der Luft lag, aber wollte dennoch nicht die Hoffnung aufgeben und besuchte sie zeitweise. Aber an einem Tag, ging es mir nicht so gut, sodass ich sie anrief um ihr das zu sagen, dass ich dann wann anders kommen kann und da ging es erst richtig los. Wie sie mich da niedergemacht hat, war nicht mehr von dieser Welt. Und was tat ich? Ich habe einfach aufgelegt. Ich konnte das einfach nicht mehr, ich war es einfach satt. Nach einigen Tagen rief mich dann Oma an und fragte mich das wie ich das denn machen könnte mit meiner Mutter. Ich weiß nur noch das ich darauf mit \"Tja, Oma.\" geantwortet habe. <br><br>Natürlich ging mir das alles zu nahe und habe auch immer an meiner Mama gedacht und mir auch zum Teil die Schuld gegeben, aber was hätte ich denn sonst machen sollen? Knapp 3 Jahre habe ich sie \"ignoriert\". Bewusst ignoriert in der Hoffnung, dass ich innerlich wieder heilen kann, aber es hat nichts daran geändert. <br><br>Nach den 3 Jahren habe ich wieder Kontakt aufgenommen, weil ich hörte, dass sie im Krankenhaus wäre, weil sie sich versucht hat, dass Leben zu nehmen. Und man will es nicht glauben, aber sie war nüchtern und ein komplett anderes Mensch. Sie hat ihre Sucht als Dämonen bezeichnet und hat sich für alles entschuldigt. Klar, die Wunden sind noch da und auch die Folgen ihrer Erziehung, aber ich konnte noch gut ein Jahr ihre wahre Mutterliebe erfahren und das war gut.<br><br>Ich verstehe ja, wenn Eltern meinen, sie seien Sauer darüber, wenn ihre Kinder einfach den Kontakt abbrechen, aber vielleicht haben die Kinder ja genug Warnsignale abgegeben und diesen Abbruch als letzten Ausweg gesehen? Kinder machen sowas ja nicht aus Spaß, weil das gerade Trend ist oder so. Es liegen mehrere Gründe dahinter und da sehe ich die Eltern in der Pflicht, sich damit Mal auseinanderzusetzen als immer nur die Schuld den Kindern zu geben. So einfach kann man es sich auch nicht machen. Mir hat das Herz geblutet, als ich einfach aufgelegt und beschlossen habe, den Kontakt jetzt endgültig abzubrechen. Mein Magen tat richtig weh, sodass ich eine Magenschleimhautentzündung entwickelt habe und dafür knappe 2 Wochen im Krankenhaus lag. Abbrüche haben IMMER einen Grund, man muss nur dazu bereit sein, diese zu erfahren.  </p>",
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            "title": "Meine 10 Ängste",
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            "content_html": "<p>Ich habe..</p>\n<ul>\n<li>.. Angst vor unkontrollierbaren bzw. unerwarteten Situationen wie zb. spontaner Besuch, Schreckens-Nachrichten</li>\n<li>.. teilweise Angst vor dem Schlafen gehen, schütte mich absichtlich mit Koffein zu, damit ich nicht schlafen muss, da sonst meine Albträume wieder beginnen könnten</li>\n<li>.. Angst davor die schönen Dinge im Leben zu verpassen durch die Angststörung</li>\n<li>.. Angst davor mir zu wenig zu zutrauen</li>\n<li>.. mittlerweile Angst mit Menschen in Kontakt zu treten, ich werde da richtig nervös</li>\n<li>.. Angst so wie meine Mutter zu enden, die den Druck nicht standhalten konnte</li>\n<li>.. Angst meine Freude irgendwann komplett zu verlieren</li>\n<li>.. Angst alles zu zerdenken</li>\n<li>.. Angst um die Zukunft meines Sohnes</li>\n<li>.. Angst meine Familie zu verlieren</li>\n</ul>\n<p>Das sind im groben all meine Ängste und Bedenken, die sich mit den Jahren gehäuft haben. Ich wünschte mir, dass es nur einen Tag gibt, wo ich einmal wieder Sorgenfrei bin und wieder so unbeschwert schlafen kann wie früher. </p>\n<p>Aber diese Ängste sind einfach da, die gehen einfach nicht weg, mit einem \"<em>Und Tschüss!</em>\" ist es leider nicht getan. Es gibt Tage, da habe ich für alles irgendwie keine Kraft mehr und auch keine Lust. Es ist mir einfach viel zu viel. </p>\n<p>Diese enge in der Brust, der Schwindel, das Herzrasen ist oft unerträglich. Dieser Zweifel an einem - macht man es richtig oder doch falsch? Jegliche Situation sich im Kopf ausmalen - grrr! </p>\n<p>Manchmal aus dem Gedankenkarussell auszusteigen hilft mir die Musik. <br>Für 3 Minuten mal nicht an allem denken sondern sich auf die Musik, Text und dem Klang konzentrieren - das tut gut. Was hilft euch da? Aber es gibt auch Lieder, die mich triggern und in die Vergangenheit zurück bringen. Die versuche ich aber so gut wie es geht zu meiden. </p>",
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            "content_html": "<p>Es gibt Dinge im Leben, wo man denkt, die gibt es gar nicht oder die kann es gar nicht geben.<br>So erging es mir vor einer langen Zeit. </p>\n<p>Nichtsahnend bin ich einkaufen gegangen, ein wenig durch die Gänge geschlendert und in Gedanken vertieft suchte ich meine Sachen, die ich haben wollte. Ging hinterher logischerweise zur Kasse, bezahlte meinen Einkauf und ging mit vollgepackten Tüten meinen Weg. Mein Weg führte durch mehrere Häuser mit schmalen Fußwegen.</p>\n<p>Hin und wieder ist man Menschen begegnet die man vom sehen her kannte und das war nicht das schlimmste - das schlimmste war, dass wirklich eine Person aus dem Nichts heraus aufgetaucht ist. Einfach BÄÄÄÄÄM war sie da. Es war eine weibliche Person, zur damaligen Zeit bestimmt schon über 40 Jahre alt war und sie sah sowohl von hinten als auch vom Seitenprofil und vom Kleidungsstil wie meine Mutter aus, die aber zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben war. 😱</p>\n<p>Ich habe all meine Einkaufstaschen fallen lassen, mein Herz raste wie ein Rennauto, mein Puls war sonst wo, diese Enge im Brustkorb, das Herzrasen, der Schwindel - das alles war nicht mehr normal. Ich hatte Angst, dass das alles doch noch nicht vorbei war. Ich konnte auch vor lauter Tränen in meinen Augen nichts mehr erkennen. Die Frau war recht irritiert (zu Recht) lief aber weiter. </p>\n<p>Das Gefühl in diesem Moment war nicht mehr feierlich, der Tag war für mich irgendwie auch dann gelaufen, ich konnte nicht aufhören darüber nachzudenken nachdem ich Zuhause wieder ankam. Es war zwar nicht meine erste Panikattacke aber einer diesen, die sich fest ins Hirn gebrannt haben. Ich sehe mich heute noch dort stehen und mein Atem fängt an zu stocken. </p>\n<p>Ist euch das auch schon passiert? Hin und wieder sehe ich diese Frau noch, aber ich bin dann nicht mehr so geflashed wie damals. <br>Die Zeit von früher möchte ich nicht mehr und das wurde mir glaube ich auch zu diesem Zeitpunkt bewusst, wenn auch ungewollt und plötzlich. Ja, ich liebe meine Mama noch heute und vermisse sie auch, aber ich vermisse nicht die grausame Zeit mit ihr. Denn der Dämon - so nannte sie ihre Sucht - hat sie sehr stark verändert und dieser Dämon hat mir gezeigt, was Angst bedeuten kann bis heute. </p>\n<p>Man glaubt nicht, wie lange man unter einer Sache leiden kann die schon über 13 Jahre vorbei ist. Es ist erschreckend.. LEIDER! </p>",
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            "title": "Mein liebes Kind",
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            "content_html": "<p>in 2 Tagen melden wir dich schon in der Grundschule an. Der Gedanke daran, dass ich dich \"loslassen\" muss zerreißt mir das Herz. Nicht, dass ich dir die schöne Zeit nicht gönne, aber ich sehe dich immer noch in meinem Arm liegen und dabei friedlich schläfst. 🥺</p>\n<p>Wo ist denn diese Zeit hin? Du bist doch erst gestern geboren worden und nun müssen wir dich anmelden. Dann gehst du zur Schule, dann beginnst du eine Lehre und ziehst aus. Aber Mama und Papa werden IMMER für dich da sein. Egal wann, egal wie und wo. </p>\n<p>Es wird nicht immer leicht für dich werden, es kommen Zeiten auf dich zu, die dich zweifeln lassen aber dafür zu kämpfen lohnt es sich. Was du nie verlieren darfst, ist der Glauben an dich. Du darfst an allem zweifeln außer an dir. <br>Du kannst alles schaffen - wenn du willst. Nur wenn du willst. Nicht was andere wollen. Nur du zählst. </p>\n<p>Du bist bis zum heutigen Tag ein sehr charakterstarker kleiner junger Mann, der weiß wohin er gehört. Du hast so viele Ideen, sehr viel Energie dafür und doch ein ganz großes Herz. Immer wenn du draußen warst, hast du mir ein Blümchen geschenkt. 🥰</p>\n<p>Ich weiß, du wirst deinen Weg gehen und du wirst ihn auch schaffen, aber mein kleines Mamaherz weint still und leise, dass du irgendwann nicht mehr mein Baby sein wirst, weil du dafür viiiiiel zu groß sein wirst, mein Mäusezähnchen. 😘</p>\n<p>\"Lass' dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar.\" - Astrid Lindgren</p>\n<p>Wir lieben dich, mein Schatz. 😘</p>",
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            "content_html": "<p>.. wie ich habe, hatte ich noch nie. Ich kann nicht einmal das Gefühl beschreiben. <br>Eine Mischung aus Fröhlichkeit und Traurigkeit. Wir waren heute mit der Hausgemeinschaft draußen Kaffee trinken. Eine nette Nachbarin hatte die Idee, dass man sich ja Mal zusammen tun und gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen könnte. Es war alles liebevoll gedeckt und mein Mann hat einen sehr leckeren Streuselkuchen gebacken. Es gab aber noch anderen Kuchen. Und während wir alle so schön beisammen saßen, ist mir aufgefallen, dass ich dieses Gefühl von angekommen nie hatte in Form von Familie. Ich saß da mit meinem Mann und mit meinem Kind. Für andere mag das nichts besonderes gewesen sein oder nichts wildes, aber für mich hat das schon was bedeutet. Vielleicht mehr bedeutet, als man am Anfang denkt bzw als ich gedacht habe. <br><br>Zu den Zeiten meiner Mutter, wollte ich mich immer verkriechen, gerade wenn die ganze Familie bei Oma im Garten war. Immer alleine sein, aber heute war es anders. Heute wollte ich mich nicht verkriechen, im Gegenteil. Ich habe es genossen, mit meiner eigenen Familie dort zu sitzen. Mit meiner eigenen. <br><br>Manchmal denke ich mir, dass ich sowas gar nicht verdient habe. Ich weiß auch nicht.. <br>Wieso hat sich mein Leben so ins Positive verändert?<br>Das frage ich mich oft. Finde nur keine Antwort darauf. 👀<br><br>Aber eine Sache weiß ich: Ich bin darüber sehr dankbar ❣️</p>",
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            "content_html": "<p>Ich bin durch einen dummen Zufall auf ein TikTok-Video gestoßen, wo eine Person auf einem Laufband rennt und dann dieses Lied von Ayliva hört. </p>\n<p>Dachte mir so: \"Geiler Rhythmus, da muss ich mir mal das Video dazu anschauen.\"<br>Gesagt, getan.</p>\n<p>Als ich mir das ansah flossen erst einmal kleine Tränchen - großartiges Video.<br>Und umso mehr ich darüber so nachdachte viel mir auf, dass ich es auf meine <span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Angst</em></span> interpretierte. </p>\n<blockquote>\n<p>Eigentlich gibt es gar nichts, was uns hält, nein<br><br>Du lässt mich los, ich lauf davon.<br>Du sagst, ich sollte wiederkomm′n.<br>Du fängst mich ein, fängst mich ein.<br>Fängst mich ein, beginnst von vorn.<br>Nichts wird ab heut wie immer sein.<br>Kein Abschied und kein letztes Wein'n.<br>Ich renn davon, renn davon, renn davon.</p>\n</blockquote>\n<p>Diese Störung kann echt erschreckend sein, weil man am Anfang gar nicht diesen Umfang wahrnehmen kann. Diese enge im Brustkorb, das innerliche zittern, das nervöse Verhalten, Luftnot und 1000 Gedanken - alles auf einmal. Kann ganz schön kraftraubend und zermürbend sein. Man läuft immer davon, doch holt sie einen immer wieder ein - die Angst. </p>\n<blockquote>\n<p>Sag, denkst du, dass ich bleib?<br>So lange bei dir..<br>Bleib nie wieder bei dir, ah<br>Renn!</p>\n</blockquote>\n<p>Mein Ziel ist es, diese Angststörung zu besiegen, wieder frei zu sein, wieder \"normal zu ticken\". Manchmal gelingt es mir ganz gut und manchmal dann auch nicht, aber wenn es mir gelingt heißt es: Renn.</p>\n<blockquote>\n<p>Weißt du nicht, dass du gar nichts von mir kennst?<br>Oh, eigentlich bist du der, der sich verbrennt, ah, oh</p>\n</blockquote>\n<p>Die Störung kennt gar nichts von einem - überhaupt nichts. <br><span style=\"font-size: inherit;\">Ja, es ist eine Art Schutzmechanismus, aber trotzdem störend. <br>Die kommt immer dann, wenn man sie nie gebrauchen kann - vor allem nachts, wenn man schlafen will und die Kräfte für den nächsten Tag gebrauchen könnte. </span></p>\n<blockquote>\n<p>Weißt du nicht?<br>Nur wer weint, ist auch, wer rennt</p>\n</blockquote>\n<p>Wieviel ich schon wegen meiner Angststörung geweint habe, wieviel Kraft mir diese schon geraubt hat ist nicht mehr aufzählbar. Aber aufgeben ist <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>keine</strong></span> Option. <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>NIEMALS!</strong></span></p>\n<p>Hier das Video zum Lied:<br><a href=\"https://youtu.be/IwTabKM4lyE?si=vLi_mjr7rMHlb6en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ayliva - Renn!</a></p>",
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            "content_html": "<p>Heute vor 12 Jahren habe ich vor genau 2 Stunden das aller letzte Mal mit meiner Mutter telefoniert und ich wusste es noch nicht einmal, dass das letzte Telefonat mit ihr sein wird. Sie hat sich mit den Worten \"Mach' dir keine Sorgen. Oma soll morgen nach mir schauen und dann wird alles gut. Ich liebe dich, Bussi.\" verabschiedet und legte auf. Sie klang so entschlossen und auch irgendwie damit fein. Sie wusste wohl was auf sie zu kam - nur ich nicht. Der einzige Satz, der mich bis heute stutzig macht ist \"Oma soll morgen nach mir schauen.\" Mama wollte eigentlich nie einen um sich herum haben und dann soll Oma nach ihr schauen? </p>\n<p>Das war wohl die versteckte Botschaft, die ich zu diesem Zeitpunkt nicht verstanden habe oder nicht verstehen wollte. Ja, der Tod meiner Mutter ist 12 Jahre her, ja es müsste ja langsam mal wieder gut sein, aber ist es für mich nicht. Der Monat Februar fühlt sich jedes mal so an als wäre es erst gewesen. </p>\n<p>Ich brauche keine Sätze wie \"Diggi, jeder stirbt einmal\" oder \"Langsam echt übertrieben so eine Welle darüber zu machen\". 1. Meine Entscheidung wie ich damit umgehe und 2. Geht dich das nichts an. Basta. Jeder trauert anders. Manche dramatischer und die anderen emotionsloser. </p>\n<p>Die Beziehung zwischen meiner Mutter und mir war sehr speziell. Nicht dieses typische Mutter-Tochter-Ding. Hat die Alkoholsucht halt nicht zugelassen. Vielleicht auch gerade deswegen hänge ich noch so an ihr. So sehr wie ich sie gehasst habe, habe ich sie auch geliebt. </p>\n<p>Es gibt Tage wo ich sie sehr stark vermisse, aber auch Tage wo ich nicht so oft an sie denke, aber im Herzen ist sie immer präsent. </p>\n<p> </p>",
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            "content_html": "<p>2026 ist jetzt 4 Tage alt. Jetzt fangt alles wieder von vorne an. Immer und immer. Alles im Kreis. Der ewige Kreislauf. 🔂</p>\n<p>Aber irgendwie hat sich Silvester nicht irgendwie nach Silvester angefühlt. Also man hat dieses \"Es-geht-nun-zu-Ende-weil-ein-neues-Jahr-beginnt\"-Gefühl nicht gehabt. Zu mindestens ich nicht. Hattet ihr dieses Gefühl? </p>\n<p>Aber das Jahr fing schon blöd an, bei mir hier. Es hat geschneit. 🤯Jo, Diggi - komme mir jetzt nicht mit \"<em>Es-ist-aber-Winter</em>\"-Mimimi. Zieht bei mir nicht, ich hasse Schnee und das wird sich auch durch eine Jahreszeit nicht ändern. Ich würde niiiiie freiwillig in ein Land ziehen, dass rund um die Uhr Schnee hat. Aus mir wird kein Iglu-Mensch. Diese Schneepampe, wääh. Macht nur Schmutz in der Wohnung und im Auto, man friert sich alles erdenkliche ein und das für nichts! Ich möchte lieber Sonne und Wärme. Sooooo richtig Sommer. Genau mein Ding. Aber Schnee.. hau' ab mit den Mist. Einen Tag mal Schnee - ok, für Weihnachten, aber dann kann es wieder gehen und fort bleiben. Man ist im Winter auch überhaupt nicht flexibel. Ich muss immer überlegen: \"Fahre ich jetzt mit dem Auto oder gehe ich zu Fuß und friere mir während des Laufens den Poppes ab?\" Diese Sorgen hat man im Sommer überhaupt nicht. </p>\n<p>Mal sehen wie lange dieser Rotz bleibt. Der einzige der sich darüber freut ist mein Sohn, der kann Schlitten fahren. </p>\n<p>Mimimi.🙄</p>\n<p>Vorsätze habe ich auch irgendwie keine. Hält man sich doch sowieso zu 98% nicht daran, also warum welche machen? Lieber mal kurz überlegen, was man besser machen könnte und umsetzen als sich an so einer \"Liste\" dran zu sitzen und diese bewusst zu ignorieren. </p>\n<p>Haut rein,</p>\n<p>Tüdelü.</p>",
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            "content_html": "<p>Dieses Jahr war irgendwie schön, aber auch sehr creepy. Ich weiß gerade nicht, wie ich das sonst formulieren soll. 💁‍♀️</p>\n<p>Man war sehr viel im Urlaub. Träume wurden erfüllt wie mein DJ-Controller aber auch die erste lange Autobahnfahrt Richtung München, dennoch waren wir sehr viel krank und es nimmt zum heutigen Tag kein Ende. Meine Angststörung war dieses Jahr sehr präsent. Psychisch hatte ich mehr Tiefen als Höhen, dennoch viel geschafft. Viele Dinge gelernt, wenn auch teilweise auf schmerzliche Art und Weise. Andere Sichtweisen zugelassen. </p>\n<p>Weiterhin werde ich versuchen, meinen inneren Frieden wiederzubekommen. Mich nicht mehr so stressen zu lassen und nicht jede \"Kritik\" an mich heran zu lassen. Mehr positives zu sehen die Menschen einfach so sein zu lassen wie sie nun sind. Ändern tun die sich für einen ja eh nicht. Vielleicht auch Dinge in Angriff zu nehmen, die der Kopf schon direkt am Anfang als \"schwierig/problematisch\" einstuft und diese nicht dann vor sich her zu schieben. 🫸 Außerdem nicht mehr alles zu \"zerdenken\". Mehr bloggen. </p>\n<p>Ich bin echt gespannt was das Jahr 2026 so für einen bereit hält. 👀</p>\n<p>Weiterhin wünsche ich mir, dass meine Familie immer gesund bleibt und das denen nichts passiert. Und wenn was passieren sollte, dann nur positives! ✨</p>\n<p>Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🎉<br>Treibt es nicht allzu wild und bis baaaaaaald. 😘</p>",
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