Ich habe..
- .. Angst vor unkontrollierbaren bzw. unerwarteten Situationen wie zb. spontaner Besuch, Schreckens-Nachrichten
- .. teilweise Angst vor dem Schlafen gehen, schütte mich absichtlich mit Koffein zu, damit ich nicht schlafen muss, da sonst meine Albträume wieder beginnen könnten
- .. Angst davor die schönen Dinge im Leben zu verpassen durch die Angststörung
- .. Angst davor mir zu wenig zu zutrauen
- .. mittlerweile Angst mit Menschen in Kontakt zu treten, ich werde da richtig nervös
- .. Angst so wie meine Mutter zu enden, die den Druck nicht standhalten konnte
- .. Angst meine Freude irgendwann komplett zu verlieren
- .. Angst alles zu zerdenken
- .. Angst um die Zukunft meines Sohnes
- .. Angst meine Familie zu verlieren
Das sind im groben all meine Ängste und Bedenken, die sich mit den Jahren gehäuft haben. Ich wünschte mir, dass es nur einen Tag gibt, wo ich einmal wieder Sorgenfrei bin und wieder so unbeschwert schlafen kann wie früher.
Aber diese Ängste sind einfach da, die gehen einfach nicht weg, mit einem "Und Tschüss!" ist es leider nicht getan. Es gibt Tage, da habe ich für alles irgendwie keine Kraft mehr und auch keine Lust. Es ist mir einfach viel zu viel.
Diese enge in der Brust, der Schwindel, das Herzrasen ist oft unerträglich. Dieser Zweifel an einem - macht man es richtig oder doch falsch? Jegliche Situation sich im Kopf ausmalen - grrr!
Manchmal aus dem Gedankenkarussell auszusteigen hilft mir die Musik.
Für 3 Minuten mal nicht an allem denken sondern sich auf die Musik, Text und dem Klang konzentrieren - das tut gut. Was hilft euch da? Aber es gibt auch Lieder, die mich triggern und in die Vergangenheit zurück bringen. Die versuche ich aber so gut wie es geht zu meiden.
